Goldene und Diamantene Meisterbriefe für jahrzehntelanges Handwerk
– 4 Handwerker aus Kuppenheim ausgezeichnet
Die Geehrten - darunter Manfred Faller, Franz Pflüger, Walter Rössner und Lothar Kölz aus Kuppenheim
Foto: Michael Frank
Jahrzehnte im Handwerk, jahrzehntelange Erfahrung und viele Geschichten aus dem Berufsleben: Bei der Goldenen und Diamantenen Meisterfeier der Kreishandwerkerschaft Mittelbaden und der Handwerkskammer Karlsruhe standen die Menschen hinter den Meisterbriefen im Mittelpunkt. Im Landgasthof Hirsch in Hügelsheim wurden in diesem Jahr 33 Jubilare für ihre langjährige Verbundenheit mit dem Handwerk geehrt. Den Reigen der Grußworte eröffnete Nadine Jülg-Schenkel, Kreishandwerksmeisterin der Kreishandwerkerschaft Mittelbaden. Anschließend richteten Karsten Lamprecht, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, und Alexander Wieland, Erster Bürgermeister der Stadt Baden-Baden, ihre Worte an die Jubilare und Gäste. Im Mittelpunkt des Nachmittags stand die Übergabe der Meisterbriefe. Zunächst wurden die Goldenen, danach die Diamantenen Meisterbriefe sowie eine Eiserne Ehrenurkunde überreicht.
Aus Kuppenheim wurden in diesem Jahr gleich vier Handwerker ausgezeichnet: Den Goldenen Meisterbrief erhielten Manfred Faller für das Bäckerhandwerk, Franz Pflüger für das Elektroinstallateurhandwerk und Walter Rössner für das Werkzeugmacherhandwerk. Mit dem Diamantenen Meisterbrief wurde Lothar Kölz für seine Verdienste im Fleischerhandwerk geehrt.
Einen persönlichen Blick auf die beruflichen Werdegänge der Jubilare warf Kreishandwerksmeisterin Nadine Jülg-Schenkel in ihren Laudationes. Die Geschichten aus teils mehr als einem halben Jahrhundert Handwerksleben sorgten dabei für Überraschungen, Schmunzeln und Staunen unter den Gästen. Die Jubilare repräsentierten zahlreiche unterschiedliche Gewerke. Vertreten waren unter anderem das Kraftfahrzeugmechaniker-, Elektroinstallateur- und Friseurhandwerk sowie das Fleischer-, Bäcker-, Tischler-, Dachdecker-, Maurer- und Zimmererhandwerk. Hinzu kamen Fachleute aus spezialisierten Gewerken wie Feinmechanik, Werkzeugmacherei und Uhrmacherei. „So unterschiedlich die Berufe der Jubilare sind, verbindet sie eine lange Zeit im Handwerk. Viele haben Betriebe aufgebaut, Mitarbeiter beschäftigt, Lehrlinge ausgebildet oder sich über ihre eigene berufliche Tätigkeit hinaus für ihre Innungenengagiert. Die Meisterjubiläen würdigen damit nicht nur persönliche berufliche Leistungen, sondern auch die Weitergabe von Wissen und Erfahrung über Generationen hinweg“, so Jülg-Schenkel zum Abschluss der Ehrung. Nach dem offiziellen Teil kamen die Jubilare und ihre Gäste zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Den Abschluss bildete das gesellige Beisammensein mit Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch über die gemeinsamen Jahre im Handwerk.
