Aktuelles in Kuppenheim

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Umzäunungen sind alle Arten von Hecken oder Zäunen. Man spricht auch von Einfriedungen. Dabei wird unterschieden in „tote“ und „lebende“ Einfriedungen. „Tote“ Einfriedungen sind Zäune jeder Art, Sichtschutzwände oder sonstige Absperrungen. Dabei werden die „toten“ Einfriedungen nochmals unterteilt in geschlossene und offene Einfriedungen. Geschlossene Einfriedungen sind Zäune, die keinen Zwischenraum haben (z. B. Doppelstabmattenzaun mit Sichtschutz). Bei offenen Einfriedungen kann man hindurchschauen, z. B. Maschendrahtzaun, Jägerzaun u.a. „Lebende“ Einfriedungen sind dagegen Hecken aller Art. Nach der Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO) benötigt man für die Errichtung von Einfriedungen im Innenbereich keine Genehmigung (Nr. 7a des Anhangs zu § 50 Abs. 1 LBO). Dennoch sind bestimmte Vorschriften zu beachten: So regelt beispielsweise ein Bebauungsplan oft, welche Arten von Einfriedungen zulässig bzw. unzulässig sind und welche Höhe sie konkret haben dürfen. Insbesondere für den Bereich an öffentlichen Straßen werden hier genaue Regelungen im Bebauungsplan festgesetzt. Ergänzend dazu wird im Nachbarrechtsgesetz von Baden-Württemberg (NRG) geregelt, wie hoch die Einfriedungen entlang der Nachbargrenzen sein dürfen und welcher Grenzabstand einzuhalten ist. Dieses Gesetz findet insbesondere Anwendung, wenn kein Bebauungsplan vorliegt bzw. der Bebauungsplan in Teilen auf das NRG verweist. Grundsätzlich gelten folgende Mindestabstände nach dem NRG zur Nachbargrenze: Lebende Einfriedungen (Hecken) bis 180 cm, jedoch mit 50 cm Abstand zur Grenze (§ 12 Abs.1 NRG), Hinweis: Gemessen wird der Grenzabstand von dort, wo der grenznächste Pflanzenstamm/Trieb aus der Erde tritt. Tote Einfriedungen (Zäune) bis 150 cm, kein Abstand notwendig (§ 11 Abs. 2 NRG), Ausnahme: 50 cm Abstand zur Grenze landwirtschaftlich genutzter Grundstücke (§ 11 Abs. 1 NRG) Eine Mehrhöhe ist sowohl bei lebenden als auch bei toten Einfriedungen möglich, allerdings vergrößert sich dann der einzuhaltende Abstand um die entsprechende Mehrhöhe. Beispiele: Sollten Sie einen Zaun in Höhe von 180 cm errichten wollen, dann müssen Sie 30 cm Abstand zur Grenze einhalten. Sollte an der Grenze Ihres Grundstückes bereits ein Sockel, z. B. mit einer Höhe von 50 cm stehen, ist dieser bei der Gesamthöhe mit einzurechnen. Sollten Sie also eine Einfriedung Ihres Grundstückes planen, prüfen Sie zunächst ob für Ihr Grundstück die Regelungen eines Bebauungsplans gelten. Wenn kein Bebauungsplan vorhanden ist oder im Bebauungsplan keine Regelungen zu Einfriedungen getroffen werden, richtet sich die Höhe der Einfriedung nach dem Nachbarrechtsgesetz.

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Ausgangslage Die Firma Unsere Grüne Glasfaser GmbH & Co. KG (UGG) verfolgt das Ziel eines flächendeckenden Ausbaus mit Glasfaser für alle Gebäude. Dabei fokussiert sich die UGG besonders auf den Anschluss der Bevölkerung im ländlichen Raum und baut derzeit flächendeckend ein eigenes Glasfasernetz auf (z. B. auch in Rheinmünster, Iffezheim, Hügelsheim, Forbach). Die UGG hat im Frühjahr vergangenen Jahres 2022 das Interesse am Glasfaserausbau gegenüber der Stadt Kuppenheim bekundet. Neben der UGG wurde auch mit weiteren Anbietern Gespräche geführt. Nach Abwägung hat die UGG ein schlüssiges Gesamtkonzept zum Ausbau eines Breitbandnetzes für das gesamte Stadtgebiet Kuppenheim und dem Ortsteil Oberndorf vorgelegt, sodass der Gemeinderat der Stadt Kuppenheim am 23.05.2022 beschlossen hat, die UGG mit der Erschließung eines Breitbandnetzes zu beauftragen. Die UGG baut ihr Netz flächendeckend und ohne Vorbehalte aus, unabhängig von der Anzahl vorab unterschriebener Verträge. Auf die Stadt Kuppenheim selbst kommen keine Kosten für den Ausbau, die Instandhaltung und den Betrieb des Netzes zu. Die UGG wendet beim Ausbau die FTTH-Technologie an. Das bedeutet: Das Glasfaserkabel wird bis ins Haus verlegt. Das Haus ist somit direkt an das Glasfasernetz angeschlossen. Die bisherigen Technologien wie DSL/VDSL basieren dagegen darauf, dass lediglich der Verteilerkasten an das Glasfasernetz angeschlossen ist. Der Weg zwischen Verteiler und dem Haus wird weiterhin mit einem Kupferkabel überbrückt und bringt dabei die bekannten Leistungsverluste und Bandbreitschwankungen mit sich.   Informationsveranstaltung und Beratungsteams vor Ort Am 26.07.2022 fand durch die UGG erstmals eine Bürgerinformationsveranstaltung in der Veranstaltungshalle in Kuppenheim statt. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann weiterhin unter folgendem Link angeschaut werden: https://cdn.simplelivestream.de/?stream=UnserGruenesGlasfaser&app=dvr-live_abr&autoplay=0&mute=0&preload=auto&level=-1&dvr=_dvr_range-1658854860-3829&key=YU5Qb1hnRHlFRjlIcDBXVi1VV0w=   Seit Ende Juli 2022 haben die Bürgerinnen und Bürger von Kuppenheim sowie Oberndorf die Möglichkeit mit der UGG in Kontakt zu treten, sich beraten zu lassen sowie Verträge abzuschließen. Hierzu sind im gesamten Gemarkungsgebiet Vertreter/innen der UGG unterwegs. Am 26. und 27.01.2023 ist die UGG erneut mit einem Infostand auf dem Friedensplatz vertreten. Bitte beachten Sie die separate Veröffentlichung von UGG. Anbieter Das Netz soll als anbieterneutrales, diskriminierungsfreies Netz ausgebaut werden, damit es offen für die Zusammenarbeit mit allen Telekommunikationsanbietern ist. Aktuell arbeitet die UGG im Gebiet der Stadt Kuppenheim mit zwei Anbietern zusammen: der O<sub>2</sub> sowie der Firma Stiegeler. Mit weiteren anderen Anbietern befindet sich das Unternehmen gerade in Gesprächen. Ein Anbieterwechsel ist nach Ende der Mindestvertragslaufzeit problemlos möglich.   Ausbau Der Ausbau des Glasfasernetzes in Kuppenheim inkl. dem Ortsteil Oberndorf soll im Frühjahr 2023 starten. Ein genauer Termin des Baustarts kann witterungsbedingt nicht vorhergesagt werden. Mit Beginn der Bauphase werden abschnittsweise in jeden Gehweg bzw. Straße die benötigten Glasfaserkabel verlegt. Der Einsatz modernster Technik beschleunigt die Bauphase, sodass der Ausbau effizient und mit wenig Aufwand durchgeführt werden kann. In der Regel werden die Trassen innerhalb eines Tages wieder geschlossen, sodass für die Bürgerinnen und Bürger kaum Einschränkungen bestehen. Sofern Sie sich für einen Glasfaseranschluss entschieden haben, findet während der Bauphase eine Hausbegehung durch einen Techniker statt. Sobald die Baumaßnahmen (Verlegung des Glasfasernetzes) abgeschlossen sind, werden dann die einzelnen Hausanschlüsse gelegt. Insgesamt rechnet die UGG mit einer Bauzeit von ca. 1,5 Jahren.

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Zu Beginn des neuen Jahres ergeben sich Veränderungen in der Geschäftsführung des Klimaschutznetzwerks RegioENERGIE. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wurde der bisherige Geschäftsführer Patrick Strauß verabschiedet. Herr Strauß war Hauptamtsleiter bei der Gemeinde Elchesheim-Illingen und wagt eine berufliche Veränderung Richtung Ortenaukreis. Die Kommunen der RegioENERIGE wünschen Herrn Strauß für seine weitere Zukunft nur das Beste und bedanken sich für die konstruktive Zusammenarbeit. Als Nachfolger rückt der Kuppenheimer Kämmerer Simon Mauerer als zweiter Geschäftsführer nach. Gemeinsam mit Geschäftsführer Maximilian Ehebauer, Kämmerer aus Bietigheim, kümmern sich die beiden Herren um die administrativen Aufgaben der RegioENERGIE Gesellschaft, um gemeinsam mit der Klimaschutzmanagerin der RegioENEGIE, Frau Tanya Ganzhorn, die Grundlagen und die Weichen für eine aktive Klimaschutzarbeit in vielen Kommunen des Landkreises zu stellen. Insbesondere die Begleitung der Kommunen auf dem Weg in die Klimaneutralität und die schrittweise Reduzierung der CO2-Emissionen soll im Vordergrund der weiteren Netzwerkarbeit stehen. RegioENERGIE ist der Zusammenschluss der zehn Kommunen Bietigheim, Bischweier, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Kuppenheim, Malsch, Muggensturm, Ötigheim, Steinmauern und Weisenbach, die sich gemeinsam für einen aktiven kommunalen Klimaschutz engagieren. Dafür werden die Bereiche Mobilität, Infrastruktur und Energieeffizienz ganzheitlich auf Verbesserungsmöglichkeiten analysiert, die Umweltbelastungen reduzieren und die Attraktivität des ländlichen Raumes stärken. Für und mit ihren Bürgern setzen sich die Kommunen vorbildhaft für eine hohe Lebensqualität und eine nachhaltige Entwicklung ihrer Region ein. 

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Zu einer kleinen Outdoor-Weihnachtsfeier der Stadt Kuppenheim und der Gemeinde Bischweier sind trotz klirrender Kälte 125 Personen zur Werner-von-Siemens-Realschule gekommen. Die Integrationsbeauftragte Ulrike Antonia Sztatecsny, zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Initiative Integration, die Bürgermeister Karsten Mußler und Robert Wein freuten sich über eine friedliche Zusammenkunft der Menschen aus unterschiedlichsten Nationen. Sie erinnerten daran, dass der Friede ein hohes Gut sei, welches hier in Kuppenheim und Bischweier gelebt werde, aber keinesfalls, im Angesicht der heutigen Kriege in der Welt, als selbstverständlich betrachtet werden dürfe.   Einige Kinder trugen englische und deutsche Weihnachtslieder vor, unterstützt von Klaus Sieb am E-Piano vom Kuppenheimer Kirchenchor. Mit Gesang konnten zwei Weihnachtseselchen, geführt von Claudia Scharer, angelockt werden, die zur Freude von Groß und Klein Kunststücke präsentierten und schließlich sogar mit der Weihnachtsmusik "O Tannenbaum" zu tanzen begannen. Jutta Sommer aus Bischweier stimmte mit ihrer Gitarre auf die von den Kindern ersehnten, völlig in weiß gekleideten, Engel vom Verein Hinz & Kunz e. V. und den Weihnachtsmann der katholischen Kirchengemeinde ein. Sie hatten eine Menge zu tun, um den riesigen Berg von Weihnachtsgeschenken abzubauen und den geduldig wartenden Kindern zu übergeben.   Herzlichen Dank an die vielen Bürgerinnen und Bürger aus Kuppenheim und Bischweier, die mit ihren Geschenkbeiträgen den Kindern aus Afghanistan, Syrien, Iran, Irak, Eritrea, Gambia und der Ukraine die hiesige Weihnachtstradition näher brachten und mit strahlenden Augen nach Hause gehen ließen.   Ein herzliches Dankeschön auch an die Frauen der KFD, die feinen Tee ausschenkten und Lebkuchen verteilten und an die Medie-Ambulanz, die mit einem Ersthelfer-Team vor Ort war.

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Die Stadt Kuppenheim bietet den örtlichen Vereinen und Organisationen Turn- und Sporthallen sowie Gemeinschaftsräume in Kuppenheim und Oberndorf an. Neben den drei Sporthallen werden auch Gemeinderäume, wie z. B. das Haus der Vereine in der Murgtalstraße, der Alte Kindergarten in der Viktoriastraße, die Alten Rathäuser in Kuppenheim und Oberndorf, sowie Räume im Kindergarten Villa Picolino und dem städtischen Bauhof, den Vereinen zur Unterstützung und Durchführung ihrer Aktivitäten zur Verfügung gestellt.   Für die Nutzung der Turn- und Sporthallen der Stadt Kuppenheim wurden die Benutzungsordnungen neu erarbeitet und den aktuellen Anforderungen angepasst. Für die Gemeinderäume wurde erstmals eine Benutzungsordnung erstellt. Diese wurden dem Gemeinderat in der Sitzung vorgestellt.   Ebenso musste die aus dem Jahr 1997 stammende Gebührenordnung der städtischen Turn- und Sporthallen geändert werden. Eine Fortschreibung war aus mehreren Gründen notwendig. Aufgrund der Änderung des für die Kommunen geltenden Umsatzsteuerrechts ist die Gebührenordnung auf eine Entgeltordnung umzustellen. Alle Nutzungen der städtischen Turn- und Sporthallen als auch der städtischen Sportanlagen sind entgeltpflichtig. Die Nutzung der Großsporthalle am Cuppamare ist umsatzsteuerpflichtig. Des Weiteren wurden die Entgelte interkommunal verglichen und unter Beachtung der deutlichen Preissteigerungen in den letzten 25 Jahren geringfügig angepasst. Die neuen Entgelte liegen auch nach der Neufassung der Entgeltordnung deutlich unter dem Durchschnitt der Nutzungsentgelte im interkommunalen Vergleich im Landkreis Rastatt. Die Entgeltordnung unterscheidet zwischen Tarifen, die auf Grundlage der Belegungspläne berechnet werden und Tarifen für Veranstaltungen, wie z. B. Feste, Verbandsspiele, Ligabetrieb, Turniere etc. Die Nebenkosten sind mit den Entgelten abgegolten und nicht zusätzlich zu begleichen. Somit ist der starke Anstieg der Unterhalts- und Bewirtschaftungskosten in den Entgelten bereits berücksichtigt. Für die Nutzungszeiten für Kinder- und Jugendliche erfolgt eine Reduzierung der Entgelte um 50 %. Des Weiteren wird dem Bürgermeister durch die Entgeltordnung das Recht eingeräumt, individuelle Vereinbarungen mit den Nutzern auf Grundlage von Pauschalentgelten bzw. auf der Grundlage von Gemeinderatsbeschlüssen zu schließen.   Um die städtischen Gemeinderäume nutzen zu können, ob dauerhaft oder im Einzelfall, ist ein Mietvertrag mit der Stadt abzuschließen. Die Mietfestsetzung erfolgt auf Grundlage einer einheitlichen Richtlinie, welche den Mietzins festsetzt. Auf den Mietzins wird keine Umsatzsteuer erhoben. Die Nebenkosten sind durch den Mietzins abgegolten. Die Richtlinie ermächtigt den Bürgermeister mit den Nutzern individuelle Vereinbarungen auf der Grundlage von Pauschalmieten bzw. auf der Grundlage von Gemeinderatsbeschlüssen zu schließen.   Ebenso bietet die Stadt Kuppenheim Räumlichkeiten für standesamtliche Anlässe an. Für Trauungen kann das Foyer im Neuen Rathaus, der Bürgersaal im Alten Rathaus sowie die Hirschackerhütte im Stadtwald angemietet werden. Hierfür wurde eine gesonderte Mietzins-Richtlinie erlassen.    Der Gemeinderat stimmte den vorgelegten Benutzungsordnungen, der Entgeltordnung sowie den Richtlinien zum Mietzins in der Sitzung am Montagabend zu, sodass sie alle ab dem 01.01.2023 in Kraft treten werden.   Den Vereinsvorständen werden die Benutzungsordnungen sowie die Entgeltordnung und die Mietzins-Richtlinien in den kommenden Tagen zur Verfügung gestellt. Ergänzend stehen sie für alle Interessierten auf der Homepage der Stadt Kuppenheim, www.kuppenheim.de , unter der Rubrik „Rathaus & Politik – Politik – Ortsrecht – 10 Hallen und Gemeinderäume“ zum Download bereit.

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Grundsätzlich tritt nach aktueller Rechtslage die Optionsregelung zur Anwendung des § 2b Umsatzsteuergesetz zum 31.12.2022 außer Kraft.   Allerdings wurden nun kurzfristig eine Verlängerung der Optionsregelung für das alte Umsatzsteuerrecht um zwei weitere Jahre bis einschließlich 31. Dezember 2024 in die Beschlussempfehlungen des Finanzausschusses des Bundestages zum Jahressteuergesetz 2022 aufgenommen. Ergänzend kann berichtet werden, dass eine Vorab-Umfrage des Bundes unter den Ländern zur Verlängerung der Optionsregelung ergeben hat, dass kein Bundesland etwaige Bedenken oder gar Widerstände gegen die Verlängerung angemeldet hat.   Sollten die entsprechenden Beschlüsse in Bundesrat und Bundestag gefasst werden, wird auch die Stadt Kuppenheim weiterhin von der bestehenden Optionsregelung Gebrauch machen und die Optionsregelung gegenüber dem Finanzamt Rastatt nicht widerrufen. Somit werden sich für das Jahr 2023 keine Änderungen in der Systematik zur Erhebung der Umsatzsteuer für Leistungen der Stadt Kuppenheim ergeben. Die Anwendung des alten Umsatzsteuerrechts führt für die Stadt Kuppenheim zu einer geringeren finanziellen Belastung als die zusätzlichen Vorsteuerabzugsberechtigungen im Falle einer Anwendung des § 2b Umsatzsteuergesetz.   Sollten der Bundestag und der Bundesrat unerwartet der Verlängerung der Optionsreglung widersprechen, kommt der § 2b UStG ab dem 01.01.2023 zur Anwendung. Alle hierfür notwendigen Vorbereitungen, wie z. B. die Anpassungen von Satzungen, Richtlinien und Vertragsverhältnissen, wurden bereits durch den Fachbereich Finanzen getroffen.

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Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung im Dezember 2019 beschlossen, für das Gebiet „Am Siegberg“ einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit Vorhaben- und Erschließungsplan im beschleunigten Verfahren aufzustellen. Durch die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Am Siegberg“ sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau von Wohnhäusern geschaffen werden.   Das gesamte Bebauungsplan-Areal wurde zuvor von der Firma Dauenhauer Wohnbau GmbH erworben. Die Firma veranlasste zunächst den Rückbau der bestehenden Gebäude und beabsichtigt im Vorhabengebiet den Neubau von vier Einzelhäusern sowie von zwei Doppelhäusern (alternativ zwei Einzelhäuser). Insgesamt können somit 12 Wohneinheiten entstehen.   Vor dem Satzungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Am Siegberg“ ist ein Durchführungsvertrag mit dem Vorhabenträger abzuschließen. Der Durchführungsvertrag zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Am Siegberg“ ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Firma Dauenhauer Wohnbau GmbH als Vorhabenträger, der eneREGIO GmbH sowie der Stadt Kuppenheim.   Im Durchführungsvertrag zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Am Siegberg“ verpflichtet sich der Vorhabenträger das Vorhaben und die damit in Verbindung stehenden Erschließungsmaßnahmen, wie Straße, Kanal, Wasser- und Stromversorgung, innerhalb einer darin festgelegten Frist von sechs Jahren, durchzuführen und sämtliche entstehende Kosten, mit Ausnahme der Kosten für die Verwaltung, zu tragen. Daneben verpflichtet sich der Vorhabenträger, einen Anteil der Kosten in Höhe von 40.000 Euro für die Aufwertung des bestehenden nahegelegenen Spielplatzes „Sonnenhügel“ zu übernehmen. Der Spielplatz befindet sich auf öffentlicher Fläche und verbleibt weiterhin im Eigentum der Stadt Kuppenheim. Darüber hinaus beinhaltet der Durchführungsvertrag Regelungen zur Umsetzung der naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen, zu Sicherheitsleistungen sowie Vorgaben zur möglichen Bebauung des zur Stadtwaldstraße angrenzenden Haus 3 sowie die damit verbundene Gestaltung des Westhangs der Häuser 1 bis 3.   Nach Fertigstellung der Erschließungsmaßnahmen im Baugebiet sollen die Erschließungsanlagen wie Straße inklusive Parkfläche, Fläche der Trafostation, öffentliche Grünfläche sowie Schmutz- und Regenwasserkanal in das Eigentum der Stadt Kuppenheim übergehen. Die Strom- und Wasserleitungen gehen in das Eigentum der eneREGIO GmbH. Der Vertrag muss aufgrund des Eigentumsübergangs notariell beurkundet werden.   Der Durchführungsvertrag wurde im Vorfeld von Rechtsanwalt Dr. Thomas Burmeister, BENDER HARRER KREVET Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Freiburg rechtlich geprüft. Ein besonderes Augenmerk wurde hier insbesondere auf die verschiedenen Varianten innerhalb des Vorhaben- und Erschließungsplans gelegt, da der Vorhabenträger sich eine größtmögliche Flexibilität bei der konkreten Bauweise (Haustypen A, B, B.1, C, C.1, D und W) offenhalten möchte. Im Durchführungsvertrag wird daher geregelt, dass die Stadt bereits vorab Änderungen des Vorhaben- und Erschließungsplanes zustimmt, sofern sie sich im Rahmen der möglichen Änderungen des Vorhaben- und Erschließungsplanes halten. Der Vorhabenträger ist verpflichtet, der Stadt rechtzeitig mitzuteilen, ob und in welchem Umfang er von den eingeräumten Änderungsmöglichkeiten der verschiedenen Haustypen Gebrauch macht.   Insbesondere für das Haus 3 entlang der westlichen Grenze, bestehen gezielte Vorgaben. So ist im Durchführungsvertrag festgelegt, dass für das Haus 3 sowohl die Haustypen A, B und C zulässig sind, dann aber zwingend die Hanggestaltung Variante V 1 realisiert werden muss, bei Realisierung der Haustypen B.1 bzw. C.1, ist die Hanggestaltung Variante V 2 vorgegeben. Entlang der Westgrenze sind grundsätzlich bestimmte Vorgaben zur Gestaltung sowie konkrete Pflanzvorgaben einzuhalten. Außerdem verpflichtet sich der Vorhabenträger, diese Verpflichtungen der Gestaltung des Westhangs an seine etwaigen Rechtsnachfolger und den Käufern der Grundstücke weiterzugeben. Zur dinglichen Absicherung dieser Verpflichtungen verpflichtet sich der Vorhabenträger darüber hinaus in die abzuschließenden Kaufverträge für die Grundstücke für die Häuser 1 und 2 eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit zugunsten der Stadt zu bewilligen und zu beantragen.   Für die dingliche Absicherung in dem abzuschließenden Kaufvertrag für das Grundstück für Haus 3 gilt der vorstehende Satz entsprechend, allerdings mit der Maßgabe, dass sich die Gestaltung des Westhangs (Konkrete Wahl des Haustyps) entweder nach Variante V 1 oder nach Variante V 2 richtet.   Der Vorhabenträger verpflichtet sich außerdem, die im Bebauungsplan festgesetzten Ausgleichsmaßnahmen einschließlich der Entwicklungs- und Fertigstellungspflege auf eigene Kosten durchzuführen. Hierzu gehört u.a. auch eine ökologische Baubegleitung einzusetzen. Daneben verpflichtet sich der Vorhabenträger, die Verpflichtung zur Durchführung des Monitorings durch Zahlung eines einmaligen Betrages an die Stadt abzulösen.   Der Gemeinderat stimmte dem Abschluss des vorgestellten Durchführungsvertrages zu und ermächtigte Bürgermeister Mußler den Durchführungsvertrag notariell zu unterzeichnen.   Der Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Am Siegberg“ soll in der Sitzung des Gemeinderates am 30.01.2023 erfolgen.   Die in der Sitzung vorgestellte Präsentation ist im Ratsinformationssystem der Stadt Kuppenheim unter https://kuppenheim.ratsinfomanagement.net/ abrufbar.

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Die intensiven Planungen und Vorbereitungen für den fünften Kuppenheimer Weihnachtsmarkt unter der Regie der Stadtverwaltung sind in vollem Gange. Nach den erfolgreichen vergangenen Jahren ist es auch in diesem Jahr gelungen, gemeinsam mit den örtlichen Vereinen, Organisationen und Gruppierungen ein attraktives kulinarisches und kulturelles Angebot aufzustellen. In den 19 weihnachtlich dekorierten Verkaufsständen bieten der Männerkochclub, die Fichtental Hexen, der TV Kuppenheim, die Schützengilde, der Tennisclub, der Obst- und Gartenbauverein Kuppenheim, der Harmonika Spielring, der SV08 Kuppenheim, die HSG Kuppenheim, der MSC Puma, die Ministranten, der Gesangverein Liederkranz Oberndorf, die Kindergärten „Villa Picolino“, „Kleine Riesen“ und die Klasse 9c der Favoriteschule Muggensturm-Kuppenheim sowie einzelne gewerbliche Anbieter weihnachtliche Leckereien an. Angeboten werden selbstgebastelte Dekorationen, Gestecke und Nähereien sowie ein ausgefallenes kulinarisches Angebot. Für die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher des Kuppenheimer Weihnachtsmarktes ließen sich die Vereine, Organisationen und Gruppierungen wieder etwas Besonderes einfallen: Bratwurst, Pulled Pork und Pulled Vegetables, Langos, Schweizer Raclette, Gyros, Schupfnudeln mit Kraut, Waffeln und vieles mehr. Selbstverständlich werden aber auch Glühwein und Kinderpunsch nicht fehlen. Der Kuppenheimer Weihnachtsmarkt wird am Samstag, den 17. Dezember, um 16:00 Uhr durch Bürgermeister Karsten Mußler auf dem Friedensplatz eröffnet. Am Sonntag, den 18. Dezember, beginnt der Weihnachtszauber bereits um 11:00 Uhr.   Auf der Bühne wird ein vielseitiges Programm geboten: Neben Auftritten von verschiedenen Gruppierungen des Musikvereins Kuppenheim, des Grundschulchors der Favoriteschule, den Kindergärten „Kuppenheimer Waldwichtel“, „Villa Picolino“ und „Kleine Riesen“ unterhält am Samstagabend gegen 18:00 Uhr die Gruppe „First Cream“ die Gäste. Am Sonntagabend wird gegen 17:30 Uhr die Band „Hatz & Family“ die Weihnachtsmarktbesucher unterhalten. Vom 12. bis 19. Dezember wird die Stefanienstraße aufgrund des Weihnachtsmarktes teilweise gesperrt.

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Kontakt

Stadt Kuppenheim
Friedensplatz
76456 Kuppenheim
Telefon: 07222/9462-0
Telefax: 07222/9462-150
stadt@kuppenheim.de