Aktuelles in Kuppenheim

compusign / joachim gerstner

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Kuppenheim durfte kürzlich zwei besondere Gäste aus den Vereinigten Staaten begrüßen: Steve und Paul Kuppenheimer, deren Vorfahre Bernhard Kuppenheimer aus Kuppenheim stammt. Anlass des Besuchs war die Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte und den Wurzeln der Familie in der ehemaligen Heimatstadt. Im Rathaus wurden die Gäste vom Bürgermeister Karsten Mußler sowie Heinz Wolf vom Arbeitskreis Stolpersteine und Stadtarchivar Uwe Ridinger empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen der Stammbaum der Familie Kuppenheimer sowie die Geschichte der Familie und ihrer Wurzeln in Kuppenheim. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Lebensweg von Bernhard Kuppenheimer. Er wanderte im August 1850 von Kuppenheim in die Vereinigten Staaten aus und eröffnete zunächst ein Bekleidungsgeschäft in Terre Haute, Indiana. Sein Bruder Jonas Kuppenheimer folgte ihm im Jahr 1857. Im Jahr 1865 trat Bernhard Kuppenheimer in die Firma Clayburgh & Einstein in Chicago ein, während Jonas das Geschäft in Terre Haute weiterführte. Beim Großen Brand von Chicago im Jahr 1871 wurde das Firmengebäude vollständig zerstört. Aus den unternehmerischen Aktivitäten der Familie entwickelte sich später das Unternehmen B. Kuppenheimer & Co., das unter dem Namen Kuppenheimer zu einem der bekanntesten Hersteller und Einzelhändler für Herrenbekleidung in den USA wurde. Während des ersten Weltkrieges fertigte Kuppenheimer die Uniform für die US-Armee. 1995 verkaufte der damalige führende Hersteller für Herrenbekleidung Hartmarx die Fa. B. Kuppenheimer an die Kipp Acquistion Corp. Somit war das Ende von B. Kuppenheimer Men´s Clothing besiegelt. Im Anschluss an das Gespräch besuchten Steve und Paul Kuppenheimer das Heimatmuseum, wo sie weitere Einblicke in die Geschichte Kuppenheims erhielten. Ein gemeinsamer Rundgang durch Kuppenheim führte zu bedeutenden Stationen der Stadtgeschichte sowie zu Orten, die eng mit der Geschichte der Familie Kuppenheimer verbunden sind. Dazu zählten beispielsweise der Standort der ehemaligen Synagoge sowie der jüdische Friedhof, bei dem unter anderem der Vater und die Großmutter von Bernhard Kuppenheimer bestattet sind. Dabei bot sich die Gelegenheit, die Verbindung der Familie noch einmal zu vertiefen und sich über die Geschichte Kuppenheims auszutauschen.

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Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Mittwoch, 01.07.2026 würdigte Bürgermeister Karsten Mußler das 25-jährige Dienstjubiläum von Dorothea Ilin sowie das 40-jährige Dienstjubiläum von Michael Reiter. Neben Familienangehörigen waren auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen im Tagungsraum des Rathauses zusammengekommen, um gemeinsam die jeweiligen Dienstjubiläen zu feiern. Michael Reiter begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1980 mit einer Ausbildung zum Maler und Lackierer bei Werner Müller in Kuppenheim. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung war er dort weitere drei Jahre als Geselle tätig. Am 01.05.1986 wechselte Herr Reiter als Schwimmmeistergehilfe in das Hallen- und Freibad Cuppamare und fand damit seine berufliche Heimat. Im Zeitraum vom 29.10.1999 bis zum 02.12.1999 absolvierte er an der Sportschule Radevormwald das Vorbereitungsseminar mit Abschlussprüfung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Am 01.07.2014 wurde Herr Reiter zum stellvertretenden Badleiter ernannt. Zum 01.03.2018 übernahm er schließlich die Leitung des Bades. Seit der Schließung des Bades im Jahr 2024 ist Michael Reiter im Rahmen einer Ausleihe bei den Mittelbadischen Bäderbetrieben tätig. Bis heute ist er dort Ansprechpartner in allen Angelegenheiten rund um das Hallenfreibad. Dorothea Ilin begann im Jahr 1995 ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin im katholischen Kindergarten St. Bernhard in Rastatt. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung war sie als Erzieherin in der Kindertagesstätte Stockhorn in Rastatt tätig. Von 2008 bis 2010 absolvierte sie eine berufsbegleitende Zusatzqualifikation mit dem Schwerpunkt „Kinder unter drei Jahren in Tageseinrichtungen“. Im Anschluss daran erweiterte sie ihre Fachkenntnisse durch die Ausbildung zur Kräuterfrau. Zum 01.04.2020 trat Dorothea Ilin ihren Dienst bei der Stadt Kuppenheim an und war zunächst in der Kindertagesstätte „Kuppenheimer Waldwichtel“ tätig. Zum 01.06.2023 wechselte sie in den Kindergarten Villa Picolino. Im Zeitraum vom 11.09.2023 bis zum 31.08.2024 übernahm sie die kommissarische, stellvertretende Kindergartenleitung. Im Namen der Stadt Kuppenheim dankten Bürgermeister Karsten Mußler und Personalratsvorsitzender Thorsten Kasch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr längst nicht selbstverständliches Engagement und ihre langjährige Treue gegenüber der Stadt Kuppenheim.

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Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Rastatt führt am  Samstag, 11. Juli 2026 , eine Problemstoffsammlung in Bischweier und Kuppenheim durch. Das Schadstoffmobil steht in der Zeit  von 8 bis 10 Uhr in Bischweier  am Schulhof der Grundschule in der Herrmann-Föry-Straße 5.  In Kuppenheim  findet die Problemstoffannahme  von 11 bis 14 Uhr  am Parkplatz beim Cuppamare statt. Um einen zügigen Ablauf zu gewährleisten, bittet der Abfallwirtschaftsbetrieb Folgendes zu beachten: Der Transport vom Auto bis zur Abgabestelle sollte mit der nötigen Vorsicht erfolgen, damit es keine Verunreinigungen gibt. Sollten größere Mengen angeliefert werden, wird empfohlen, eine Sackkarre mitzuführen. Gefahrstoffe wie Pflanzenschutzmittel, Lösemittel, Säuren oder Laugen sollten möglichst immer in den Originalbehältern belassen und angeliefert werden. So ist sichergestellt, dass das Material der Verpackung für die Aufnahme der Substanzen geeignet ist. Reste von Problemstoffen sollten nie vermischt werden. Es besteht die Gefahr, dass die Stoffe miteinander reagieren. Angenommen werden ausschließlich Problemstoffe aus privaten Haushalten und nur in haushaltsüblichen Mengen. Dispersionsfarben, Lacke und andere umweltschädliche Chemikalien (z.B. Abbeizmittel, Klebstoffe, Pflanzenschutzmittel, Waschmittel, WC-Reiniger) können abgegeben werden. Darüber hinaus können bei der Sammlung Altmedikamente, Batterien, CDs und DVDs sowie Speiseöle und -fette entsorgt werden. Die Abgabe von Motoren-Altöl ist kostenpflichtig (0,50 Euro/Liter). Auch besteht die Möglichkeit, kleine Elektro- und Elektronikgeräte (Kantenlänge bis 50 cm) wie PC-Laufwerke, Drucker, Telefone, Bohrmaschinen, Bügeleisen, Kaffeemaschinen sowie Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen zur umweltgerechten Entsorgung kostenfrei abzugeben. Information Abfallwirtschaftsbetrieb, Telefon 07222 381-5555 oder unter www.awb-landkreis-rastatt.de .

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Wegen der aktuell extrem hohen Temperaturen und der Trockenheit herrscht im Landkreis Rastatt hohe Waldbrandgefahr. Das Forstamt des Landkreises sowie der Kreisbrandmeister appellieren deshalb an die Umsicht der Waldbesucher. Bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette kann verheerende Folgen haben. Auch heiße Teile einer Auspuffanlage von Fahrzeugen können trockene Grasflächen am Wegesrand entzünden. Weit über die Hälfte aller Waldbrände entstehen jedes Jahr durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit. Waldbrände führen nicht nur zu großen finanziellen Schäden für die Waldbesitzer, sondern zerstören auf Jahre hinaus die Lebensgrundlagen für viele im Wald lebende Tiere und Pflanzen. Alle Erholungssuchenden können durch umsichtiges Verhalten helfen, die Brandgefahr einzugrenzen, wenn sie im Umgang mit Feuer einige Spielregeln beachten: Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald grundsätzliches Rauchverbot. Feuermachen ist im Wald nur an den fest eingerichteten und speziell gekennzeichneten Feuerstellen erlaubt. Je nach örtlicher Situation kann die Ortspolizeibehörde oder die Forstverwaltung weitere Maßnahmen anordnen und insbesondere das Grillen im Wald vollständig verbieten. Diese Sperrungen sind unbedingt zu beachten. Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Grillgeräten. Auch ein Feuer an erlaubten Stellen muss immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen des Grillplatzes vollständig gelöscht werden. Offenes Feuer muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. Wichtig ist es zudem, dass Schranken und Wege nicht mit Fahrzeugen zugeparkt werden, sodass im Notfall Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge zufahren können. Die Feuerwehr weist darauf hin, einen Waldbrand sofort über die Notrufnummer 112 zu melden.

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Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch in diesem Jahr die Saison der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus). Die ursprünglich aus Südostasien stammende Stechmückenart hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend in Europa und auch in Baden-Württemberg ausgebreitet. Begünstigt durch milde Winter und warme Sommer findet sie hier immer bessere Lebensbedingungen vor. Die Hauptaktivitäts- und Vermehrungszeit erstreckt sich in der Regel von April bis Oktober, wobei insbesondere die warmen Sommermonate ideale Bedingungen für ihre Entwicklung bieten. Die Asiatische Tigermücke ist kleiner als heimische Stechmücken und anhand ihres charakteristischen schwarz-weißen Erscheinungsbildes gut zu erkennen. Sie ist tagaktiv, besonders stichfreudig und kann unter bestimmten Bedingungen Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren übertragen. Aus diesem Grund wird ihre weitere Ausbreitung aufmerksam beobachtet und ihre Bekämpfung als wichtige Präventionsmaßnahme angesehen. Die wirksamste Maßnahme zur Eindämmung der Asiatischen Tigermücke besteht darin, mögliche Brutstätten konsequent zu beseitigen. Bereits kleine, stehende Wasseransammlungen reichen aus, damit sich die Larven innerhalb weniger Tage entwickeln können. Daher sollten ungenutzte Gefäße und Altreifen entsorgt sowie Gießkannen, Eimer und Gartengeräte trocken oder umgedreht gelagert werden. Regentonnen und andere Wasserbehälter sollten dauerhaft abgedeckt, Dachrinnen und Abläufe regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Tiertränken, Blumentopfuntersetzer und Übertöpfe sollten mindestens einmal pro Woche vollständig geleert und gereinigt werden. Auch nach der Stechmückensaison empfiehlt es sich, Behältnisse vor dem Einlagern gründlich zu reinigen, um überwinternde Eier zu entfernen. Für Wasserstellen, die sich nicht beseitigen oder regelmäßig entleeren lassen, sind wasserlösliche Tabletten auf Bti-Basis zur Bekämpfung von Stechmückenlarven geeignet. Wer eine vermeintliche Asiatische Tigermücke entdeckt, wird gebeten, diese möglichst zu fotografieren und über das Meldeportal „STICHT!“ (https.//www.kabsev.de/stichts) zu melden. Des Weiteren können Sie sich bei Fragen an das Gesundheitsamt des Landkreises Rastatt, E-Mail: amt23@landkreis-rastatt.de , Tel. 07222-381-2300, wenden. Falls möglich, sollte die Mücke vorsichtig und möglichst schonend erschlagen sowie bis zur Rückmeldung aufbewahrt werden, damit eine sichere Bestimmung erfolgen kann. Durch die Meldung von Verdachtsfällen kann die weitere Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke besser überwacht und ihre Bekämpfung gezielt unterstützt werden.

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Am Montag, den 22. Juni, um 11:55 Uhr schließen Rathäuser, Landratsamt und kommunale Einrichtungen im Landkreis Rastatt für fünf Minuten ihre Türen. Nicht wegen einer Störung — sondern als bewusstes Zeichen. Fünf Minuten. Symbolisch. Damit die Bürgerinnen und Bürger wissen, was auf dem Spiel steht, wenn die Politik nicht handelt. Was hinter diesem Zeichen steckt Die Kommunen in Deutschland sind finanziell an ihre Grenzen gestoßen. Das kommunale Defizit in Deutschland erreichte 2025 mit rund 30 Milliarden Euro einen historischen Höchststand. Auch im Landkreis Rastatt sind die Auswirkungen spürbar: Seit 2023 schreibt der Landkreis jährlich rote Zahlen — 9,7 Millionen Euro im Jahr 2023, 7,3 Millionen Euro im Jahr 2024, 7,4 Millionen Euro im Jahr 2025. Für 2026 ist ein weiteres Minus von 7,8 Millionen Euro eingeplant. In drei Jahren summiert sich das auf 24,4 Millionen Euro Defizit. Auch die Gemeinde Bischweier und die Stadt Kuppenheim sind von dieser dramatischen Entwicklung erheblich betroffen. So muss die Stadt Kuppenheim bereits im zweiten Jahr in Folge im Haushalt mit einem Defizit von über 6 Mio. € planen. Allein rd. 12,7 Mio. € fließen in diesen beiden Jahren als Kreisumlage an den Landkreis, dies bei gleichzeitig wegbrechenden Steuereinnahmen. Die Gemeinde Bischweier rechnet damit, die in den vergangenen Jahren aufgebauten Rücklagen zur Deckung von Fehlbeträgen der Folgejahre in Anspruch nehmen zu müssen. „Dies ist so nicht weiter tragbar. Es bedarf einer fairen Finanzierung der kommunalen Aufgaben durch Land und Bund“, so Bürgermeisterin Fabienne Jox und Bürgermeister Karsten Mußler. Diese Zahlen stehen nicht für schlechte Haushaltspolitik. Sie stehen für ein strukturelles Problem: Bund und Land übertragen den Kommunen immer mehr Aufgaben und immer höhere Standards — ohne die dafür notwendigen Mittel bereitzustellen. Besonders die stetig steigenden Sozialausgaben, die bundesgesetzlich vorgeschrieben sind, treffen Landkreise und Gemeinden hart. Was das konkret bedeutet Die Finanzkrise ist keine abstrakte Zahl. Sie entscheidet darüber, ob die Gemeinde Schulen sanieren und Bibliotheken offen halten kann, Schwimmbäder, Kultur- und Sportangebote finanziert, den Bus fahren lässt und die Straßen unterhält sowie Feuerwehr, Jugendarbeit und soziale Angebote verlässlich bereitstellt. Wenn die Mittel fehlen, trifft das zuerst das, was keine gesetzliche Pflicht ist — und das ist oft das, was das Leben vor Ort lebens- und liebenswert macht. Was wir fordern Der Aktionstag „Kommunen am Limit" wurde von den drei kommunalen Spitzenverbänden — Deutschem Städtetag, Deutschem Landkreistag und Deutschem Städte- und Gemeindebund — ausgerufen. Gemeinsam fordern wir von Bund und Land die vollständige Beseitigung des kommunalen Finanzierungsdefizits, eine jährliche Soforthilfe zur Überbrückung der akuten Krise, einen höheren kommunalen Anteil an den Gemeinschaftssteuern, echte Reformen in den sozialen Sicherungssystemen sowie die konsequente Umsetzung des Grundsatzes: Wer bestellt, bezahlt. Jede Aufgabe, die Bund oder Land auf die Kommunen übertragen, muss vollständig und dauerhaft finanziert werden. Unsere gemeinsame Haltung Landrat Prof. Dr. Christian Dusch: „Wer den Kommunen Aufgaben überträgt, ohne sie zu finanzieren, gefährdet die Handlungsfähigkeit der Demokratie vor Ort. Die kommunale Finanzkrise ist längst Realität — jetzt brauchen wir keine Absichtserklärungen mehr, sondern Entscheidungen." Der Landkreis Rastatt steht mit seinen 23 Städten und Gemeinden für diese Forderung gemeinsam ein. Fünf Minuten geschlossene Türen am 22. Juni sind kein Ende — sie sind eine Warnung.

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Die Streuobstwiesen in Kuppenheim und Bischweier sind ein wertvolles Kulturgut und leisten einen wichtigen Beitrag zum Natur und Artenschutz. Um diesen Lebensraum zu erhalten und die Arbeit der Eigentümer zu respektieren, bitten die Verwaltungen um Beachtung folgender Punkte: - Eigentumsschutz: Obst (auch Fallobst), Zweige und gelagertes Brennholz sind Eigentum der Grundstücksbesitzer. Die unbefugte Entnahme ist Diebstahl und kann zur Anzeige gebracht werden. Unsachgemäßes Abreißen von Obst (Ernten) ist meist auch Sachbeschädigung. - Wiesen- & Artenschutz: Seit März 2022 sind Streuobstwiesen gemäß § 30 BNatSchG bundesweit gesetzlich geschützte Biotope. Bitte bleiben Sie auf den Wegen. Das Betreten hoher Grasbestände schädigt die anstehende Heuernte und stört Bodenbrüter während der Brutzeit. Nach dem Naturschutzgesetz ist das Betreten von genutztem Ackerland und Grünland während der Vegetationszeit verboten. - Parkverbot: Landwirtschaftliche Wege (Feld- und Wirtschaftswege) dürfen grundsätzlich nur von Personen befahren werden, die land- oder forstwirtschaftliche Zwecke verfolgen. Das Befahren und somit auch Parken auf Feldwegen ist grundsätzlich verboten. - Hundehaltung: Bitte entfernen Sie Hundekot auch auf Streuobstwiesen. Verunreinigtes Mähgut gefährdet die Gesundheit von Nutztieren erheblich.  - Vandalismus: Schäden an Bäumen, Zäunen oder Einrichtungen sind Sachbeschädigung und werden zur Anzeige gebracht. Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, unsere Streuobstwiesen respektvoll zu behandeln, damit sie uns als Erholungsraum erhalten bleiben.

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Die Stadt Kuppenheim schreibt das Stadtentwicklungskonzept als gesamtörtliches Entwicklungskonzepts fort und passt das Konzept an die aktuellen Anforderungen unserer Gesellschaft an. Unter dem Titel „Strategie Kuppenheim 2040“ sollen Ziele, Maßnahmen und Leitlinien für die zukünftige Entwicklung von Kuppenheim und Oberndorf festgelegt werden. Mit der fachlichen Bearbeitung des Entwicklungskonzepts wurde die STEG Stadtentwicklung GmbH aus Stuttgart beauftragt. Ein Entwicklungskonzept ist eine strategische Planung, die als Orientierung für Politik, Verwaltung und zukünftige Projekte dient. Dabei ist uns die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig. Ziel ist es, die zukünftige Entwicklung Kuppenheims gemeinsam zu gestalten und frühzeitig Ideen, Anregungen und Bedürfnisse aus der Bürgerschaft einzubeziehen. Die Resonanz aus der Bürgerschaft dient dabei als wichtige Informationsquelle und gibt Hinweise auf aktuelle Themen, Anliegen sowie Vorschläge zur Verbesserung. Im 1. Workshop in der Auftaktveranstaltung am 05.05.2026 wurde durch die Vorstellung der Bestandsaufnahme ein Überblick vermittelt, welche Angebote und öffentliche Infrastruktureinrichtungen es bereits gibt. In einem Impulsvortrag schärfte Bürgermeister Karsten Mußler den Blick dafür, was notwendig ist, um dem Ziel einer lebenswerten und sozialen Stadt für alle Generationen möglichst nah zu kommen. Unter den Eindrücken der Präsentationen erarbeiteten die anwesenden Einwohner Kuppenheims und Oberndorf dann Stärken und Schwächen der Stadt Kuppenheim heraus. Aus dieser Stärken- und Schwächenanalyse sollen nun in einem weiteren öffentlichen Beteiligungsschritt konkrete Maßnahmen und Projekte abgeleitet werden, die Eingang in das Stadtentwicklungskonzept finden. Bürgerwerkstatt am Montag, den 18.05.2026, 17:30 Uhr in der Veranstaltungshalle Kuppenheim Im 2. Workshop zur Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes – einer „Bürgerwerkstatt“ – möchten wir mit Ihnen tiefer in wichtige Themen- und Handlungsfelder für Kuppenheim einsteigen. Dazu beschäftigen wir uns in Arbeitsgruppen intensiv mit der Zukunft unserer Stadt zu den folgenden Themen:

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Zum fünften Mal fand der Naturpark-Markt in Kuppenheim statt – ein beliebter Treffpunkt im Tor zum Murgtal. Bürgermeister Karsten Mußler eröffnete die Veranstaltung am vergangenen Sonntag um 11 Uhr. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung von den Jagdhornbläsern Bühl. 22 regionale Händler sowie zwei Infostände luden die Besucherinnen und Besucher dazu ein, Produkte aus dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord kennenzulernen. Angeboten wurden unter anderem verschiedene Käse- und Wurstsorten, Weine, frisches Gemüse, Honig, Liköre und Marmeladen sowie handgefertigte Holzkämme und Bürsten. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Hungrige Gäste konnten sich zwischen Wildschwein-Spezialitäten, Bratwürsten, regionalem Bier und weiteren Köstlichkeiten entscheiden. Mit von der Partie waren unter anderem die Kuppenheimer Metzgerei Seeger und die Freie Wähler Gemeinschaft Kuppenheim, die für eine große Auswahl sorgten. Auch die Pfadfinder, die katholische Frauengemeinschaft, die Ministranten sowie die katholische öffentliche Bücherei freuten sich über zahlreiche Besucher beim Kirchhoffest. Zudem luden die geöffneten Geschäfte zum Bummeln in Kuppenheim ein. Die Stadtverwaltung Kuppenheim und die Händler bedanken sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern und freuen sich darauf, Sie auch im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Ein besonderer Dank gilt den Jagdhornbläsern Bühl für die gelungene musikalische Umrahmung sowie der Medi-Ambulanz Kuppenheim für den Sanitätsdienst vor Ort.

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Kontakt

Stadt Kuppenheim
Friedensplatz
76456 Kuppenheim
Telefon: 07222/9462-0
Telefax: 07222/9462-150
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