Am Montag, den 22. Juni, um 11:55 Uhr schließen Rathäuser, Landratsamt und kommunale Einrichtungen im Landkreis Rastatt für fünf Minuten ihre Türen. Nicht wegen einer Störung — sondern als bewusstes Zeichen. Fünf Minuten. Symbolisch. Damit die Bürgerinnen und Bürger wissen, was auf dem Spiel steht, wenn die Politik nicht handelt. Was hinter diesem Zeichen steckt Die Kommunen in Deutschland sind finanziell an ihre Grenzen gestoßen. Das kommunale Defizit in Deutschland erreichte 2025 mit rund 30 Milliarden Euro einen historischen Höchststand. Auch im Landkreis Rastatt sind die Auswirkungen spürbar: Seit 2023 schreibt der Landkreis jährlich rote Zahlen — 9,7 Millionen Euro im Jahr 2023, 7,3 Millionen Euro im Jahr 2024, 7,4 Millionen Euro im Jahr 2025. Für 2026 ist ein weiteres Minus von 7,8 Millionen Euro eingeplant. In drei Jahren summiert sich das auf 24,4 Millionen Euro Defizit. Auch die Gemeinde Bischweier und die Stadt Kuppenheim sind von dieser dramatischen Entwicklung erheblich betroffen. So muss die Stadt Kuppenheim bereits im zweiten Jahr in Folge im Haushalt mit einem Defizit von über 6 Mio. € planen. Allein rd. 12,7 Mio. € fließen in diesen beiden Jahren als Kreisumlage an den Landkreis, dies bei gleichzeitig wegbrechenden Steuereinnahmen. Die Gemeinde Bischweier rechnet damit, die in den vergangenen Jahren aufgebauten Rücklagen zur Deckung von Fehlbeträgen der Folgejahre in Anspruch nehmen zu müssen. „Dies ist so nicht weiter tragbar. Es bedarf einer fairen Finanzierung der kommunalen Aufgaben durch Land und Bund“, so Bürgermeisterin Fabienne Jox und Bürgermeister Karsten Mußler. Diese Zahlen stehen nicht für schlechte Haushaltspolitik. Sie stehen für ein strukturelles Problem: Bund und Land übertragen den Kommunen immer mehr Aufgaben und immer höhere Standards — ohne die dafür notwendigen Mittel bereitzustellen. Besonders die stetig steigenden Sozialausgaben, die bundesgesetzlich vorgeschrieben sind, treffen Landkreise und Gemeinden hart. Was das konkret bedeutet Die Finanzkrise ist keine abstrakte Zahl. Sie entscheidet darüber, ob die Gemeinde Schulen sanieren und Bibliotheken offen halten kann, Schwimmbäder, Kultur- und Sportangebote finanziert, den Bus fahren lässt und die Straßen unterhält sowie Feuerwehr, Jugendarbeit und soziale Angebote verlässlich bereitstellt. Wenn die Mittel fehlen, trifft das zuerst das, was keine gesetzliche Pflicht ist — und das ist oft das, was das Leben vor Ort lebens- und liebenswert macht. Was wir fordern Der Aktionstag „Kommunen am Limit" wurde von den drei kommunalen Spitzenverbänden — Deutschem Städtetag, Deutschem Landkreistag und Deutschem Städte- und Gemeindebund — ausgerufen. Gemeinsam fordern wir von Bund und Land die vollständige Beseitigung des kommunalen Finanzierungsdefizits, eine jährliche Soforthilfe zur Überbrückung der akuten Krise, einen höheren kommunalen Anteil an den Gemeinschaftssteuern, echte Reformen in den sozialen Sicherungssystemen sowie die konsequente Umsetzung des Grundsatzes: Wer bestellt, bezahlt. Jede Aufgabe, die Bund oder Land auf die Kommunen übertragen, muss vollständig und dauerhaft finanziert werden. Unsere gemeinsame Haltung Landrat Prof. Dr. Christian Dusch: „Wer den Kommunen Aufgaben überträgt, ohne sie zu finanzieren, gefährdet die Handlungsfähigkeit der Demokratie vor Ort. Die kommunale Finanzkrise ist längst Realität — jetzt brauchen wir keine Absichtserklärungen mehr, sondern Entscheidungen." Der Landkreis Rastatt steht mit seinen 23 Städten und Gemeinden für diese Forderung gemeinsam ein. Fünf Minuten geschlossene Türen am 22. Juni sind kein Ende — sie sind eine Warnung.
Herzliche Einladung!
Wir machen alle Grundsteuerpflichtigen, die die Zahlung der Grundsteuer in einem Jahresbetrag beantragt haben, darauf aufmerksam, dass die Grundsteuer am 01.07.2026 zur Zahlung fällig wird. Der fällige Betrag ist aus dem Grundsteuerbescheid zu ersehen. Den Steuerschuldnern, die uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, wird der Betrag zum Fälligkeitstermin automatisch vom Konto eingezogen. BÜRGERMEISTERÄMTER KUPPENHEIM + BISCHWEIER
Bereits wenige Tage nach ihrem Amtsantritt hat sich Bürgermeisterin Fabienne Jox mit Bürgermeister Karsten Mußler zu einem ersten fachlichen Austausch im Kuppenheimer Rathaus getroffen. Seit Jahrzehnten pflegen die Gemeinde Bischweier und die Stadt Kuppenheim eine erfolgreiche und enge interkommunale Zusammenarbeit, die Bürgermeisterin Jox gerne fortsetzen möchte: „Interkommunale Zusammenarbeit sowie ein enger Austausch werden für Gemeinden mit Blick auf herausfordernde Zeiten immer wichtiger“, so die Auffassung von Bürgermeisterin Jox.
Die Streuobstwiesen in Kuppenheim und Bischweier sind ein wertvolles Kulturgut und leisten einen wichtigen Beitrag zum Natur und Artenschutz. Um diesen Lebensraum zu erhalten und die Arbeit der Eigentümer zu respektieren, bitten die Verwaltungen um Beachtung folgender Punkte: - Eigentumsschutz: Obst (auch Fallobst), Zweige und gelagertes Brennholz sind Eigentum der Grundstücksbesitzer. Die unbefugte Entnahme ist Diebstahl und kann zur Anzeige gebracht werden. Unsachgemäßes Abreißen von Obst (Ernten) ist meist auch Sachbeschädigung. - Wiesen- & Artenschutz: Seit März 2022 sind Streuobstwiesen gemäß § 30 BNatSchG bundesweit gesetzlich geschützte Biotope. Bitte bleiben Sie auf den Wegen. Das Betreten hoher Grasbestände schädigt die anstehende Heuernte und stört Bodenbrüter während der Brutzeit. Nach dem Naturschutzgesetz ist das Betreten von genutztem Ackerland und Grünland während der Vegetationszeit verboten. - Parkverbot: Landwirtschaftliche Wege (Feld- und Wirtschaftswege) dürfen grundsätzlich nur von Personen befahren werden, die land- oder forstwirtschaftliche Zwecke verfolgen. Das Befahren und somit auch Parken auf Feldwegen ist grundsätzlich verboten. - Hundehaltung: Bitte entfernen Sie Hundekot auch auf Streuobstwiesen. Verunreinigtes Mähgut gefährdet die Gesundheit von Nutztieren erheblich. - Vandalismus: Schäden an Bäumen, Zäunen oder Einrichtungen sind Sachbeschädigung und werden zur Anzeige gebracht. Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, unsere Streuobstwiesen respektvoll zu behandeln, damit sie uns als Erholungsraum erhalten bleiben.
Die TransnetBW GmbH mit Sitz in Stuttgart betreibt als Übertragungsnetzbetreiber das Höchstspannungsnetz in Baden-Württemberg und ist gemäß § 11 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zur Instandhaltung und zum bedarfsgerechten Ausbau verpflichtet. Mit dem Vorhaben Nr. 21 des Bundesbedarfsplangesetzes (BBPlG), der „380-kV-Netzverstärkung Daxlanden – Eichstetten“ (Projekt „Netzverstärkung Badische Rheinschiene“), wird die Übertragungskapazität zwischen Karlsruhe-Daxlanden und Eichstetten am Kaiserstuhl in möglichst bestehender Trasse von 220 auf 380 Kilovolt erhöht. In diesem Zusammenhang sind Untersuchungen zur Erkundung der Boden- und Grundwasserbeschaffenheit vorgesehen, um das Vorhaben möglichst umweltschonend umzusetzen. Dabei handelt es sich um erweiterte hydrogeologische Untersuchungen, die aufgrund der zu erwartenden Bauwasserhaltungen und zur Bestimmung gelöster Stoffe im Grundwasser erforderlich sind. Betroffen sind einzelne Maststandorte auf den nachfolgend genannten Flurstücken. Die von TransnetBW beauftragte Cteam Consulting & Anlagenbau GmbH wird voraussichtlich ab Juli 2026 insgesamt zwei Pegel- und Grundwasserbohrungen durchführen, die als Grundlage für die Planung der Wasserhaltung dienen. Der genaue Zeitpunkt steht derzeit noch nicht fest. Abhängig von Standort und Ausbauart dauern die Arbeiten je Bohrpunkt nur wenige Stunden. Einzelne Bohrungen werden zu Grundwassermessstellen (GWM) ausgebaut und entsprechend gekennzeichnet.
Liebe Obstinteressierte, wir möchten Sie darüber informieren, dass auch in diesem Jahr wieder einige Kirschbäume zur Ernte bereitstehen, deren Früchte Sie gerne selbst pflücken dürfen. So tragen Sie dazu bei, dass das Obst sinnvoll genutzt wird und nicht ungenutzt verdirbt. Die Kirschen beginnen sich langsam zu färben und werden – je nach Baum und Witterung – voraussichtlich in etwa zwei bis drei Wochen reif sein. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte per E-Mail an ina.werner@kuppenheim.de . Die Zuteilung eines Grundstücks bzw. einzelner Bäume erfolgt voraussichtlich Anfang Kalenderwoche 24. Da die Anzahl der Bäume begrenzt ist, erfolgt die Vergabe nach Eingang der Rückmeldungen. Zur diesjährigen Apfelernte erhalten Sie Anfang Juli eine gesonderte Nachricht. Den Termin für das Natursaft-Mobil können Sie sich bereits vormerken: Mittwoch, 16.09.2026 auf dem Friedensplatz . Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung. Ihre Stadtverwaltung Kuppenheim
Starke Beteiligung, viele Ideen und ein generationenübergreifender Austausch. Die beiden Bürgerwerkstätten zur Fortschreibung des Stadtentwicklungkonzeptes sind auf ein großes Interesse der Bürgerschaft gestoßen und konnten erfolgreich durchgeführt werden. Viele Einwohner Kuppenheims und Oberndorf haben sich mit großem Interesse beteiligt und engagiert Ideen für die Zukunft unserer Stadt entwickelt. In beiden Veranstaltungen haben sich insgesamt rd. 100 Einwohner konstruktiv in den Prozess eingebracht. Besonders erfreulich war, dass sich Menschen aller Altersgruppen aktiv beteiligt haben – von der Jugend bis hin zu langjährig engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Nachdem im 1. Workshop auf Grundlage eines Impulsvortrag von Herrn Bürgermeister Mußler zu einer lebenswerten sozialen Stadt für alle Generationen die Stärken und Schwächen Kuppenheims gemeinsam diskutiert und erhoben wurden, erfolgte nun in einer weiteren Bürgerwerkstatt die Entwicklung von Projekten und Ideen. Zu folgenden Handlungsfeldern wurden in Arbeitsgruppen vielfältige Maßnahmen und Ideen entwickelt:
Mutmaßlich in der Nacht vom 12.05.2026 auf 13.05.2026 wurde an der Adlerstraße, im Bereich der Einmündung zum Radweg, eine Sitzbank massiv beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Holzlatten aus der Bank herausgerissen, wobei sogar die Betonwange der Bank zerbrochen ist. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Die Sitzbank muss voraussichtlich vollständig ersetzt werden. Besonders erschütternd ist jedoch nicht der Sachschaden, sondern die mutmaßliche Zerstörung eines Vogelnestes im nahegelegenen Gewerbekanal. Die herausgerissenen Holzlatten wurden offenbar gezielt auf das Nest geworfen und trafen dieses direkt. Das Nest war von der Brücke aus gut sichtbar und zugleich vor natürlichen Fressfeinden geschützt. Viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger verfolgten die Entwicklung der Brut täglich mit großem Interesse, ebenso Kinder und Erzieherinnen des nahegelegenen Kindergartens Villa Picolino.
Die Stiftung „Streuobstinitiative Kuppenheim“ bietet in Zusammenarbeit mit Naturcoach und Schwarzwald-Guide Kai Lierheimer sowie der Metzgerei Seeger am Samstag, 30.05.2026 jeweils zwei Führungen zum Thema „Offenhaltung der Streuobstwiesen durch Beweidung“ an.
Die Einfahrt zur Tiefgarage wird am Freitag, 15. Mai 2026 ab 11:00 Uhr gesperrt. Die Ausfahrt ist noch bis Samstag, 16. Mai 2026, 06:00 Uhr möglich. Danach muss die gesamte Tiefgarage geräumt sein. Bitte fahren Sie Ihr Fahrzeug rechtzeitig aus der Tiefgarage. Ab Sonntag, 17. Mai 2026 ist die Tiefgarage wieder nutzbar.
Am Donnerstag, den 7. Mai 2026, unternahmen die Schulhüpfer des Kindergartens Villa Kunterbunt einen spannenden Ausflug nach Freudenstadt, um das „Mitmach-Museum Experimenta“ zu besuchen. Trotz kühler Temperaturen ließen sich die Kinder die Freude an diesem besonderen Tag nicht nehmen. Gut gelaunt und neugierig marschierten die Kinder nach der Stadtbahnfahrt Richtung Museum. Auf dem nahegelegenen Spielplatz wurde zunächst ausgiebig gefrühstückt, bevor es mit großer Begeisterung ins Museum ging. Unter dem Motto „Entdecke und erlebe Phänomene des täglichen Lebens und der Natur“ bietet die Experimenta zahlreiche Mitmachstationen, an denen die Kinder selbst ausprobieren, forschen und staunen konnten. Nach einer weiteren kleinen Vesperpause ging es am Mittag zum Marktplatz, wo die Kinder auf einem Spielplatz spielen und sich ein wohlverdientes Eis schmecken lassen konnten. Der Kindergarten Villa Kunterbunt bedankt sich herzlich beim Förderverein Villa Kunterbunt e.V. für die großzügige Kostenübernahme, die diesen erlebnisreichen Ausflug erst möglich gemacht hat.
Der Gemeinderat stellte die Ergebnisse der Jahresrechnungen 2021 und 2022 der Stadt Kuppenheim gemäß § 95 Abs. 2 Gemeindeordnung Baden- Württemberg fest. Demnach erzielte die Stadt im Haushaltsjahr 2021 in der Ergebnisrechnung einen Überschuss von rund 2,08 Millionen Euro. Die Bilanzsumme stieg auf etwa 85,46 Millionen Euro, während die Liquidität am Jahresende bei 14,6 Millionen Euro lag. Für das Haushaltsjahr 2022 fiel das Ergebnis noch positiver aus: Die Ergebnisrechnung wies einen Überschuss von rund 7,56 Millionen Euro aus. Die Bilanzsumme stieg auf etwa 93,74 Millionen Euro. Die Liquidität betrug 14,36 Millionen Euro.
Nach vielen zuverlässigen Einsatzjahren im städtischen Bauhof wurde der bisherige Mercedes 814 K aus dem Jahr 1998 durch einen neuen IVECO Daily 70C18H ersetzt. Der neue 7,2-Tonner wird künftig vor allem auf Baustellen im Innenstadtbereich für den Material- und Werkzeugtransport eingesetzt. Ausgestattet ist das Fahrzeug unter anderem mit einem Dreiseitenkipper, einer Anhängerkupplung und einem praktischen Werkzeugkastenaufbau hinter dem Fahrerhaus. Die Kosten für den neuen LKW belaufen sich auf rund 73.000 Euro und liegen damit mit rund 27.000 Euro unter dem eingeplanten Budget.
Die Stadt Kuppenheim schreibt das Stadtentwicklungskonzept als gesamtörtliches Entwicklungskonzepts fort und passt das Konzept an die aktuellen Anforderungen unserer Gesellschaft an. Unter dem Titel „Strategie Kuppenheim 2040“ sollen Ziele, Maßnahmen und Leitlinien für die zukünftige Entwicklung von Kuppenheim und Oberndorf festgelegt werden. Mit der fachlichen Bearbeitung des Entwicklungskonzepts wurde die STEG Stadtentwicklung GmbH aus Stuttgart beauftragt. Ein Entwicklungskonzept ist eine strategische Planung, die als Orientierung für Politik, Verwaltung und zukünftige Projekte dient. Dabei ist uns die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig. Ziel ist es, die zukünftige Entwicklung Kuppenheims gemeinsam zu gestalten und frühzeitig Ideen, Anregungen und Bedürfnisse aus der Bürgerschaft einzubeziehen. Die Resonanz aus der Bürgerschaft dient dabei als wichtige Informationsquelle und gibt Hinweise auf aktuelle Themen, Anliegen sowie Vorschläge zur Verbesserung. Im 1. Workshop in der Auftaktveranstaltung am 05.05.2026 wurde durch die Vorstellung der Bestandsaufnahme ein Überblick vermittelt, welche Angebote und öffentliche Infrastruktureinrichtungen es bereits gibt. In einem Impulsvortrag schärfte Bürgermeister Karsten Mußler den Blick dafür, was notwendig ist, um dem Ziel einer lebenswerten und sozialen Stadt für alle Generationen möglichst nah zu kommen. Unter den Eindrücken der Präsentationen erarbeiteten die anwesenden Einwohner Kuppenheims und Oberndorf dann Stärken und Schwächen der Stadt Kuppenheim heraus. Aus dieser Stärken- und Schwächenanalyse sollen nun in einem weiteren öffentlichen Beteiligungsschritt konkrete Maßnahmen und Projekte abgeleitet werden, die Eingang in das Stadtentwicklungskonzept finden. Bürgerwerkstatt am Montag, den 18.05.2026, 17:30 Uhr in der Veranstaltungshalle Kuppenheim Im 2. Workshop zur Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes – einer „Bürgerwerkstatt“ – möchten wir mit Ihnen tiefer in wichtige Themen- und Handlungsfelder für Kuppenheim einsteigen. Dazu beschäftigen wir uns in Arbeitsgruppen intensiv mit der Zukunft unserer Stadt zu den folgenden Themen:
Die Stadt Kuppenheim schreibt das Stadtentwicklungskonzept als gesamtörtliches Entwicklungskonzepts fort und passt das Konzept an die aktuellen Anforderungen unserer Gesellschaft an. Unter dem Titel „Strategie Kuppenheim 2040“ werden Ziele, Maßnahmen und Leitlinien für die zukünftige Entwicklung von Kuppenheim und Oberndorf festgelegt. Das Konzept soll dem Gemeinderat in den kommenden Jahren Orientierung für anstehenden kommunalpolitische Entscheidungen und Weichenstellungen sein. Im 1. Workshop am 05.05.2026 wurde durch die Vorstellung der Bestandsaufnahme den rd. 60 anwesenden Einwohner/innen aus Kuppenheim und Oberndorf ein Überblick vermittelt, welche Angebote und öffentliche Infrastruktureinrichtungen es bereits gibt. In einem Impulsvortrag schärfte Bürgermeister Karsten Mußler den Blick dafür, was notwendig ist, um dem Ziel einer lebenswerten und sozialen Stadt für alle Generationen möglichst nah zu kommen. Unter den Eindrücken der Präsentationen erarbeiteten die anwesenden Einwohner Kuppenheims und Oberndorf dann Stärken und Schwächen der Stadt Kuppenheim heraus. Aus dieser Stärken- und Schwächenanalyse sollen nun in einem weiteren öffentlichen Beteiligungsschritt konkrete Maßnahmen und Projekte abgeleitet werden, die Eingang in das Stadtentwicklungskonzept finden.
Zum fünften Mal fand der Naturpark-Markt in Kuppenheim statt – ein beliebter Treffpunkt im Tor zum Murgtal. Bürgermeister Karsten Mußler eröffnete die Veranstaltung am vergangenen Sonntag um 11 Uhr. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung von den Jagdhornbläsern Bühl. 22 regionale Händler sowie zwei Infostände luden die Besucherinnen und Besucher dazu ein, Produkte aus dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord kennenzulernen. Angeboten wurden unter anderem verschiedene Käse- und Wurstsorten, Weine, frisches Gemüse, Honig, Liköre und Marmeladen sowie handgefertigte Holzkämme und Bürsten. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Hungrige Gäste konnten sich zwischen Wildschwein-Spezialitäten, Bratwürsten, regionalem Bier und weiteren Köstlichkeiten entscheiden. Mit von der Partie waren unter anderem die Kuppenheimer Metzgerei Seeger und die Freie Wähler Gemeinschaft Kuppenheim, die für eine große Auswahl sorgten. Auch die Pfadfinder, die katholische Frauengemeinschaft, die Ministranten sowie die katholische öffentliche Bücherei freuten sich über zahlreiche Besucher beim Kirchhoffest. Zudem luden die geöffneten Geschäfte zum Bummeln in Kuppenheim ein. Die Stadtverwaltung Kuppenheim und die Händler bedanken sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern und freuen sich darauf, Sie auch im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Ein besonderer Dank gilt den Jagdhornbläsern Bühl für die gelungene musikalische Umrahmung sowie der Medi-Ambulanz Kuppenheim für den Sanitätsdienst vor Ort.
Die Stadt Kuppenheim schreibt zwei städtische Bauplätze im Losverfahren zur Vergabe aus. Es handelt sich um den Bauplatz Flurstück Nr. 6370 (Am Platanenweg 12) im Baugebiet „Unterer Frauberg“ sowie um den Bauplatz Flurstück Nr. 5430 (Bannstraße 11/1) im Baugebiet „Bann“. Interessierte Bewerber können sich im Zeitraum vom 04.05.2026 bis 12.06.2026 im Rahmen eines Losverfahrens um einen der genannten Bauplätze bewerben. Die Durchführung des Losverfahrens findet am 22.06.2026 um 18:00 Uhr im Foyer des Rathauses Kuppenheim, Friedensplatz statt. Die Bewerbungsunterlagen bestehen aus: - den Richtlinien für die Vergabe von Wohnbaugrundstücken in den Baugebieten „Unterer Frauberg“ und „Bann“ der Stadt Kuppenheim, - dem Bewerbungsformular einschließlich der beigefügten Datenschutzinformationen, - den Bebauungsplänen „Unterer Frauberg“ und „Bann“, schriftlicher und zeichnerischer Teil, - den Lageplänen der zur Auswahl stehenden Grundstücke Alle Unterlagen können auf der Homepage der Stadt Kuppenheim unter www.kuppenheim.de – Planen und Bauen – Vermarktung städtischer Bauplätze heruntergeladen oder im Rathaus der Stadt Kuppenheim, Friedensplatz, 76456 Kuppenheim, zu den allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden: - Montag bis Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr - Montag- und Dienstagnachmittag: 14:00 – 16:00 Uhr - Donnerstagnachmittag: 14:00 – 18:00 Uhr Die Bewerbungsfrist endet am 12.06.2026 . Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Bei fehlenden oder fehlerhaften Unterlagen findet keine Nachforderung statt. Ein Rechtsanspruch auf Zuteilung eines Bauplatzes besteht nicht. Die Kosten für die Teilnahme am Vergabeverfahren werden nicht erstattet. Die Stadt Kuppenheim behält sich vor, die Vergaberichtlinien zu ändern. Für die Bewerbung um einen Bauplatz senden Sie bitte die vollständigen Unterlagen und Nachweise an: Stadt Kuppenheim, Fachbereich Zentrale Dienste, Bauplatzvergabe, Friedensplatz, 76456 Kuppenheim oder an grundstuecke@kuppenheim.de Bei Rückfragen können Sie sich gerne an Frau Ina Werner, E-Mail: ina.werner@kuppenheim.de , Tel. 07222 9462-204 oder Frau Heike Sowa, E-Mail: heike.sowa@kuppenheim.de , Tel. 07222 9462 212 wenden.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auf dem Kinderspielplatz Piratenbucht hat der Aufbau des langersehnten neuen Rutschenturms planmäßig begonnen. Aufgrund des Feiertages dauern die Arbeiten noch bis in die nächste Woche. Teile des Spielplatzes bleiben daher gesperrt, aber keine Sorge: Bald können alle kleinen Abenteurer den neuen Turm erobern! Wir freuen uns schon sehr auf die große Wiedereröffnung! Foto: Stadt Kuppenheim
v.l.n.r.: Christine Theberath, Tina Argento und Bürgermeister Mußler
Einladung zum öffentlichen Beteiligungsprozess am Dienstag, den 05.05.2026, 17:30 Uhr & am Montag, den 18.05.2026, 17:30 Uhr jeweils in der Veranstaltungshalle, Badstraße 2 in Kuppenheim
Aufgrund der Montage von neuen Spielgeräten bleiben die Kinderspielplätze Piratenbucht (Schwalbenweg Kuppenheim) und Zauberberg (Im Dorfacker Oberndorf) für jeweils eine Woche gesperrt. Wegen der Montage des neuen Rutschenturms bleibt der KSP Piratenbucht in KW 18 vom 27.04.2026 bis einschl. 02.05.2026 gesperrt. In der Folgewoche KW 19 vom 04.05.2026 bis einschl. 09.05.2026 bleibt der KSP Zauberberg wegen der Montage der neuen Kletteranlage gesperrt. Wir bitten alle kleinen und großen Nutzer um ihr Verständnis.
Ab dem Jahr 2026 sind alle Tierhalterinnen und Tierhalter, die in Baden-Württemberg Bienenvölker halten, zur Meldung verpflichtet, unabhängig von einer Mitgliedschaft in einem Imkerverein. Die Beitragssatzung wurde zum 01.01.2026 geändert und kann in der jeweils geltenden Fassung unter www.tsk-bw.de/ueber-uns/rechtsgrundlagen/satzungen/ abgerufen werden. Der Meldestichtag für Bienenvölker weicht von dem Stichtag anderer Tierarten ab und ist der Mai eines jeden Jahres, erstmalig: 01.05.2026. Zum Meldestichtag ist der tatsächlich gehaltene Bestand an Bienenvölkern anzugeben. Unvollständige oder zu niedrige Angaben können im Schadensfall zu Leistungskürzungen oder zur Versagung von Leistungen führen. Die Meldeunterlagen werden rechtzeitig vor dem Meldestichtag an alle bei den Veterinärämtern registrierten Bienenhalterinnen und Bienenhalter versandt Tierhalterinnen und Tierhalter, die Bienenvölker halten und bis zum 01.05.2026 keinen Meldebogen erhalten haben, können diesen bei der Tierseuchenkasse BW anfordern. Die Meldepflicht begründet sich aus § 31 des Gesetzes zur Ausführung des Tiergesundheitsgesetzes in Verbindung mit der Beitragssatzung der Tierseuchenkasse BW. Ein Verstoß gegen die Meldepflicht kann mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren geahndet werden. Weitere Informationen zur Melde- und Beitragspflicht sowie zu Leistungen der Tierseuchenkasse BW finden Sie auf unserer Homepage unter www.tsk-bw.de. Telefon: 0711 / 9673-666; E-Mail: beitrag@tsk-bw.de; Internet: www.tsk-bw.de
Wie geht es Ihnen…mit dem Zusammenleben in Kuppenheim? Im Rahmen des Kulturcafés der Initiative Integration testen wir erstmalig am Mittwoch, 29. April 2026 von 17 Uhr bis 19 Uhr ein neues Kommunikationsformat. Es heißt „Sprechen & Zuhören“. „Sprechen & Zuhören“ Die Idee ist einfach- und gerade deshalb so wirksam; Menschen kommen zusammen, teilen ihre Gedanken und andere hören zu – ohne Unterbrechung, ohne Bewertung, ohne Parteipolitik. Erleben Sie, was dabei entstehen kann. Warum „Sprechen & Zuhören“ wichtig ist? In Zeiten, in denen vieles lauter, härter und ungeduldiger wird, setzt das Projekt auf das Gegenteil: Aufmerksamkeit, Ruhe und echtes Interesse. Zuhören heißt: Sich öffnen, statt abzugrenzen. Sprechen heißt: Sich zeigen, statt verhärten. Die Kommunikationssprache ist Deutsch. Alle deutschsprechenden Menschen in Kuppenheim und Oberndorf sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. „Sprechen und Zuhören“ ist eine Idee vom Verein Mehr Demokratie e.V. und wird in unserer Region umgesetzt vom Verein Pro Demokratie Mittelbaden e.V., mit Unterstützung von „Stark im Ehrenamt“. Treffpunkt: St. Sebastianhaus Kuppenheim, 1.OG. Es gibt einen Fahrstuhl. Datum und Uhrzeit: 29.04.2026, 17 Uhr bis 19 Uhr. Bitte melden Sie sich an bei der Integrationsbeauftragten, Ulrike Antonia Sztatecsny, per Festnetztelefon, 07222/9028251 oder per Handy 017634620125 oder per Email ulrike.sztatecsny@kuppenheim.de
Seit dem 07. April sind zahlreiche Informationen zu den verschiedenen Gewerken und Arbeiten einer „Energetischen Sanierung“ im Foyer des Rathauses Friedensplatz ausgestellt. Die Ausstellung der Energieagentur Mittelbaden in Kooperation mit der RegioENERGIE GbR kann zu den Öffnungszeiten der Verwaltung besichtigt werden. Die Wanderausstellung behandelt kompakt die verschiedenen Themen „Heizung und Wärmepumpe“, „Dämmung & Lüftung“, „Photovoltaik & Solarthermie“, sowie die kostenfreien Energieberatungsmöglichkeiten der Energieagentur Mittelbaden. Nehmen Sie sich gerne die Zeit und informieren Sie sich. Die Ausstellung wird die kommenden 4 Wochen aufgebaut sein. Bei allgemeinen Fragen zur Ausstellung oder wenn Sie das kostenfreie Beratungsangebot der Energieagentur in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich an die interkommunale Klimaschutzmanagerin der RegioENERGIE: Frau Tanya Ganzhorn (07222-1590826 oder t.ganzhorn@landkreis-rastatt.de ). Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Vor einigen Tagen überreichte die Vorsitzende Frau Jennifer Kahles des Fördervereins zwölf bunte Matten an die Leitung Claudia Bader für die Kinder des Kindergartens Villa Kunterbunt. Sie bereichern ab sofort die Ausstattung im Bewegungsraum des Kindergartens Villa Kunterbunt und werden von den Kindern begeistert genutzt. Weiterhin wurden der Einrichtung drei Kindermikroskope sowie verschiedene Outdoor-Such-Spielkarten-Sets von Frau Kahles überreicht. Dies stellt ein tolles Ergänzungsmaterial für das aktuelles Kindergartenprojekt "Kleine Umweltschützer - Natur erforschen - Nachhaltigkeit (er-)leben" dar, das bestimmt bald zum Einsatz kommt. Ein "Herzliches Dankeschön" an den Förderverein Villa Kunterbunt e.V. für die großzügige Spende.
Zu Beginn des Frühjahrs lädt die Stadt Kuppenheim traditionell alle Seniorinnen und Senioren, die das 75. Lebensjahr vollendet haben, zum Frühlingsfest ein. Gemeinsam lassen wir den Winter hinter uns und starten in die schöne Zeit des Jahres, in den Frühling. Das Frühlingsfest findet am Dienstag, 14. April 2026, ab 15 Uhr , in der Veranstaltungshalle, Badstraße 2 statt. Die Stadt Kuppenheim wird bei der Bewirtung dieser Veranstaltung von der Katholischen Frauengemeinschaft, von Hinz&Kunz sowie der Initiative Integration unterstützt. Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen benötigen wir dieses Jahr noch weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bei der Bewirtung (Kaffee und Kuchen sowie Abendessen) unterstützen würden. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Büro des Bürgermeisters unter der Rufnummer 07222/9462-203 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an sekretariat@kuppenheim.de. Wir freuen uns über viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer!
Bei strahlendem Sonnenschein beteiligten sich am 21. März 2026 rund 60 Helferinnen und Helfer an der Müllsammelaktion in Kuppenheim und Oberndorf. Die Aktion wurde von der Feuerwehrjugend in Zusammenarbeit mit der Stadt Kuppenheim organisiert. Treffpunkt war um 09:00 Uhr am Feuerwehrhaus. Nach der Begrüßung und Einteilung in Gruppen wurden die Teilnehmenden durch den Bauhof und die Feuerwehr zu verschiedenen Einsatzorten gebracht. Im Laufe des Vormittags kam eine beachtliche Menge an Müll zusammen. Neben Glas und Verpackungen wurden auch zahlreiche Zigarettenkippen eingesammelt. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der Fund einer Schreckschusswaffe am Gewerbekanal. Zum Abschluss der erfolgreichen Aktion kamen gegen 12:30 Uhr alle wieder zusammen. Beim anschließenden Imbiss konnten sich die Teilnehmenden stärken und in entspannter Runde austauschen. Ein besonderer Dank gilt auch der Favoriteschule und der Realschule, die bereits am 20. März 2026 Müll gesammelt hatten, sowie dem Kindergarten Villa Kunterbunt, dessen Kinder sich über die gesamte Woche hinweg engagiert beteiligt haben. Bürgermeister Karsten Mußler bedankte sich bei allen anwesenden Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere bei den Mitgliedern der Feuerwehr, des Turnvereins Kuppenheim, den Gemeinderäten und den Mitarbeitern des Bauhofs für den vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Umwelt am Samstagmorgen. „Besonders hervorzuheben ist der tolle Einsatz der zahlreichen Kinder und Jugendlichen insbesondere der Jugendfeuerwehr und des Turnvereins Kuppenheim. Unsere Jüngsten gehen hier mit gutem Beispiel voran“, so Bürgermeister Mußler. Die Aktion war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für eine saubere Umwelt ist.
Stadt KuppenheimFriedensplatz76456 KuppenheimTelefon: 07222/9462-0Telefax: 07222/9462-150stadt@kuppenheim.de